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Das haben wir immer befürchtet…

in unseren Vorträgen und Gesprächen verweisen wir immer wieder auf das Problem des Datenmissbrauches und werden dafür häufig belächelt. Alte weiße Männer sind eben Bedenkenträger und leben in der analogen Vergangenheit.
Tatsächlich tragen wir keinen Aluhut und sind nicht einfach nur Bedenkenträger schlechthin. Daten entstehen, auch und gerade im Bereich von persönlichen Daten unablässig und unaufhaltbar. Und wir können uns kaum vorstellen wie manche unserer Mitmenschen diese dann zu verwertbaren Informationen über uns zusammenfügen. Dabei entstehen dann Profile über uns, die ziemlich genau sind und Dinge über uns offenbaren, die wir vielleicht lieber für uns behalten würden. Hier ein Link zu einem Bericht unter tagesschau.de der mal nur über die Standortdatennutzung berichtet. Erschreckend aber auf keinen Fall unerwartet dabei, dass sich gerade Apps wie Wetter Online, Flightradar24, Kleinanzeigen oder Focus Online bei den „Lieferanten“ von Standortdaten befinden.
Vielleicht nicht jede App nutzen oder nicht andauernd alle Cockies erlauben (Erfassung und Verarbeitung personenbezogener Daten durch Technologien von Drittanbietern)

hier der Link zu tagesschau.de

Datenservice Nord UG Rostock-Bentwisch

Datenschutzmängel bei Fitnessarmbändern

Sie überwachen den Puls und den Kalorienverbrauch, zählen die Schritte und kontrollieren den Schlaf: Fitnessapps sind beliebt, ebenso wie Fitnessarmbänder und Smartwatches – sogenannte Wearables. Um den Datenschutz ist es oft aber nicht gut bestellt. Zu diesem Schluss kommt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in einer am Mittwoch veröffentlichten Untersuchung. Eine Kontrolle über die eigenen Daten sei für die Nutzer kaum möglich.

So senden 20 von 24 Apps Informationen über den Nutzer an die Anbieter. Dabei geht es mitunter um sensible Gesundheitsdaten, aber auch darum, wie oft jemand die App nutzt und wofür und wo er sich aufhält. Auch an Drittanbieter wie Analyse- oder Werbedienste gingen Daten – noch bevor die Verbraucher den Nutzungsbedingungen zustimmen konnten.

Die Verbraucherschützer haben auch Nutzer der Apps und Wearables befragt. Dabei zeigt sich, dass 78 Prozent besorgt sind, dass ihre persönlichen Daten ohne ihre Erlaubnis mit anderen Unternehmen geteilt werden.

Allerdings fänden viele Verbraucher es akzeptabel, wenn solche Daten verwendet würden, um Zeugenaussagen zu überprüfen (61 Prozent), oder wenn sie in Bonusprogramme ihrer Arbeitgeber einflössen (44 Prozent). Eine Erhöhung des eigenen Krankenkassentarifs aufgrund ihrer Fitnessdaten würden nur 13 Prozent der Befragten akzeptieren.

Für alle Interessierten hier der Artikel im Original